Von Ausbildungsberufen bis zu Steuereinnahmen

Neuer IHK-Jahresbericht gibt Überblick zur Wirtschaftsregion Wiesbaden

5. April 2017 - Die Steuereinnahmen in Wiesbaden, dem Rheingau-Taunus-Kreis und Hochheim sind in den vergangenen fünf Jahren enorm gestiegen: um 46 Prozent auf knapp 771 Millionen Euro. Demgegenüber sind die Schulden der Kommunen und des Kreises innerhalb von fünf Jahren um 13 Prozent gesunken – auch dank guter Konjunktur, Zuzug und einem Plus bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Das geht aus dem frisch erschienenen Jahresbericht der IHK Wiesbaden hervor. Dieser ist kostenfrei im Service-Center der IHK Wiesbaden, Wilhelmstraße 24-26, erhältlich und findet sich online unter www.ihk-wiesbaden.de/jahresbericht.

Die zwölfseitige Broschüre gibt einen Überblick zur Entwicklung der Unternehmen und Branchen in Wiesbaden, Rheingau-Taunus und Hochheim und nennt Zahlen und Fakten zur Arbeit der IHK. So hat die IHK Wiesbaden im vergangenen Jahr mit mehr als 1.000 ehrenamtlichen Prüfern zusammengearbeitet, rund 1.300 Existenzgründer beraten, 17.863 Exportdokumente ausgestellt und 1.600 Sachverständige vermittelt. Weiterhin enthält der IHK-Jahresbericht Statistiken zur Ausbildung sowie Kaufkraftkennziffern, Beschäftigtenzahlen, Gewerbesteuerhebesatz und Schuldenstand zu allen Städten und Gemeinden in der Wirtschaftsregion. Ebenso geht daraus hervor, wie stark sich der Tourismus in der gesamten Region in den vergangenen fünf Jahren entwickelt hat: Demnach verzeichnet Wiesbaden beispielsweise rund 16 Prozent mehr Gästeankünfte und 19 Prozent mehr Gästeübernachtungen.