Flüchtlinge in Arbeit und Ausbildung bringen

IHK Wiesbaden und „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ stellen Beispiele aus Betrieben vor – Erfahrungsaustausch und Diskussion am 7. Juli

16. Juni 2016 - Geflüchtete Menschen in Arbeit und Ausbildung zu integrieren – das ist eine zentrale Herausforderung für die deutsche Wirtschaft in den kommenden Jahren. Das „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ hat das Ziel, betriebliches Engagement sichtbar zu machen, Unternehmen über aktuelle Entwicklungen zu informieren, praktische Tipps zu geben und den Erfahrungsaustausch zu fördern – bundesweit und regional. Dazu laden das Netzwerk und die IHK Wiesbaden für Donnerstag, 7. Juli, 11:00 bis 15:30 Uhr, zu einer gemeinsamen Veranstaltung in die IHK, Wilhelmstraße 24-26, ein, bei der Betriebe aus erster Hand erfahren, wie die Integration von Flüchtlingen gelingen kann. Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind unter Telefon 0611 1500-134 oder per Mail an u.neuefeind@wiesbaden.ihk.de möglich.
Nach einem Grußwort von Bürgermeister Arno Goßmann und der Keynote von Dr. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), werden Wege und Herausforderungen bei der Integration von Flüchtlingen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet: In drei Gesprächsrunden berichten Unternehmer, Flüchtlinge sowie Experten von Arbeitsagentur und städtischen Ämtern von ihren Erfahrungen. Als Unternehmensvertreter sind Theo Baumstark (Baumstark Theo GmbH & Co. KG, Wiesbaden), Yven Eisenmann (Baumhaus GmbH, Wiesbaden), Bernd Hofmann (artrockz, Hohenstein) und Yasmine Schritt (Adam Opel AG, Initiative InCharge, Rüsselsheim) auf dem Podium. Vom Ankommen in Deutschland und ihren Schritten ins Berufsleben berichten Mozhgan Noorzai aus Afghanistan und Rawil Ahmad aus Pakistan, beide Teilnehmer des Integrationsprojekts der IHK Wiesbaden. Aus der Perspektive der Behörden berichten Jörg Gölden (Agentur für Arbeit Wiesbaden), Achim Gleissner (Amt für Grundsicherung und Flüchtlinge Wiesbaden) sowie ein Vertreter des Amtes für Zuwanderung und Integration. Die Gesprächsrunden werden moderiert von Gordon Bonnet (IHK Wiesbaden), Sofie Geisel (DIHK Service GmbH) und Christina Mersch (NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge).
Den Abschluss bildet eine Diskussionsrunde unter Beteiligung des Publikums und der Interviewpartner, moderiert von Christian Mappala, Organisationsberater und Experte für Diversity Management in Wiesbaden. Ziel ist es, die individuellen Herausforderungen und die tatsächlichen Handlungsmöglichkeiten im Integrationsprozess sichtbar zu machen.