Baukunst im Erbprinzenpalais

„Baukultur in Deutschland“ – Eröffnung am 11. Februar in der IHK Wiesbaden

28. Januar 2016 - Zu den hervorstechendsten Merkmalen Wiesbadens zählen die vielen Villen und Prachtbauten, die imposanten Gründerzeithäuser und die wunderbar angelegten Parks. Doch es sind nicht nur die historischen Baudenkmäler, die einen Standort formen – auch in der Gegenwart gibt es Ikonen der Baukunst. Die Wüstenrot Stiftung will mit ihrem Gestaltungspreis „Baukultur in Deutschland“ einen aktuellen Überblick schaffen und Anregungen geben. Die 14 prämierten Projekte und weitere bemerkenswerte Einsendungen werden ab 11. Februar in einer Wanderausstellung im historischen Erbprinzenpalais der IHK Wiesbaden ausgestellt, darunter eine Arbeit des Wiesbadener Architekturbüros Kissler + Effgen, das für die Umgestaltung des Innenraums der Sankt Bartholomäus Kirche in Köln ausgezeichnet wurde. Die IHK Wiesbaden, das Hessische Wirtschaftsministerium und die Wüstenrot Stiftung laden für Donnerstag, 11. Februar, 19 Uhr, gemeinsam zur Ausstellungseröffnung in das Gebäude der IHK, Wilhelmstraße 24-26, ein. Es sprechen der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer Barbara Ettinger-Brinckmann. Anmeldungen per Mail an k.traeger@wiesbaden.ihk.de, unter Telefon 0611 1500-136 oder unter www.ihk-wiesbaden.de, Dok.-Nr. 17984133. Die Ausstellung kann vom 12. Februar bis 10. März montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr besichtigt werden.

Der alle zwei Jahre bundesweit ausgeschriebene Gestaltungspreis „Baukultur in Deutschland“ der gemeinnützig tätigen Wüstenrot Stiftung versucht, anhand besonders gelungener Beispiele einen Beitrag zur Klärung der wichtigsten Kriterien und Merkmale von Baukultur zu leisten. Stiftungsvorsitzender Joachim E. Schielke erklärt: „Die Bedeutung von Baukultur wird leider oft unterschätzt. In einer globalen Welt ist Baukultur eine Visitenkarte für Städte und Unternehmen und schafft Identität und Lebensqualität. Der Gestaltungspreis verdeutlicht, dass Baukultur aus vielen unterschiedlichen, privaten, gewerblichen und öffentlichen Bauaufgaben entsteht.“ Für den aktuellen Wettbewerb gab es 615 Einsendungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die 14 Projekte wurden von einer hochkarätig besetzten Jury ausgezeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Gestaltungspreis ging an die Architekten Lederer Ragnarsdóttir Oei (Stuttgart) für den Neubau des Hospitalhofes in Stuttgart. Damit würdigt die Jury ein vorbildhaftes Bauen im städtebaulichen Bestand sowie einen gelungenen Beitrag zur Stadtreparatur. Eine mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung erhielt die Schneider + Schumacher Planungsgesellschaft mbH aus Frankfurt am Main in Kooperation mit SPI Schüßler Plan Ingenieurgesellschaft mbH für den Neubau der Ölhafenbrücke in Raunheim. Weitere Informationen zu den Projekten finden sich unter: www.wuestenrot-stiftung.de