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Die Arbeitslosigkeit bleibt eine zentrale Herausforderung für die Wirtschaftspolitik. Arbeitslosigkeit bedeutet für die Betroffenen Ausgrenzung und nicht eingelöste Lebenschancen. Die Gesellschaft insgesamt verschwendet Ressourcen, wenn ein Teil des Arbeitskräftepotenzials brach liegt oder aufgrund hoher Lohnnebenkosten und Steuern auf Schwarzarbeit ausweicht.
Die IHK Wiesbaden setzt sich dafür ein, dass geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden und Maßnahmen ergriffen werden, mit denen die Beschäftigung erhöht und gefördert wird. Aktuelle Informationen zur Grundsicherung für Arbeitssuchende bietet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Die IHK verfügt über vielfältige Kontakte mit der Agentur für Arbeit. Der Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit reicht dabei von der regionalen Arbeitsmarktpolitik über Fragen der Berufsausbildung und der Weiterbildung bis hin zu den Themen Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit und Unbedenklichkeitsbescheinigungen bei Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Die IHK informiert mit dem Newsletter Arbeitsrecht über arbeitsmarktrelevante Gesetzesänderungen und Rechtsprechung. Die aktuell geltenden Gesetze stellen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und das Bundesministerium der Justiz im Rahmen der Bundesrechtsammlung im Internet zur Verfügung. Unter der Federführung des Bundesministeriums des Innern gibt es eine umfangreiche Datenbank mit aktuellen Verwaltungsvorschriften der obersten Bundesbehörden.
Auf der Basis von Umfragen bei Unternehmen zu arbeitsmarktbezogenen Fragen positionieren sich die IHKs auf regionaler Ebene und liefern Informationen für die Arbeit der IHK-Organisation auf Bundesebene. Dort beeinflusst der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die Entscheidungen über die gesamtwirtschaftlich bedeutsamen Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt durch Öffentlichkeitsarbeit, Stellungnahmen und Gespräche.
Studien zum Arbeitsmarkt stellen das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sowie das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit GmbH (IZA) und die International Labour Organization (ILO) zur Verfügung.
Das Hessische Wirtschaftsministerium hat das Prognosemodell „regio pro“ für den Fachkräftebedarf in Hessen entwickelt. Dort werden für die Regierungsbezirke Kassel, Gießen und Darmstadt, die Städte Frankfurt und Wiesbaden sowie den Main-Taunus-Kreis detaillierte Prognosen zur Nachfrage nach einzelnen Berufsgruppen für die kommenden drei Jahre dargestellt.
Das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts in der Hans-Böckler-Stiftung dokumentiert das laufende Tarifgeschehen. In der Tarifdatenbank des Statistischen Bundesamtes können Tarifverträge online eingesehen werden.